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Pflegewelt Sticken – Seniorenhilfe Sticken GmbH
Kostenlos beraten lassen

Wohnumfeldverbesserung

Ein Zuhause, das mitdenkt.

Manchmal entscheidet eine Türschwelle darüber, ob jemand in den eigenen vier Wänden bleiben kann. Ab Pflegegrad 1 bezuschusst die Pflegekasse Umbauten mit bis zu 4.180 € je Maßnahme. Wir beraten kostenfrei und begleiten den Antrag.

Der Zuschuss

Bis 4.180 € je Maßnahme – und das mehrfach.

Der Zuschuss gilt pro Maßnahme, nicht pro Leben. Verändert sich die Pflegesituation wesentlich, kann ein neuer Antrag für einen weiteren Umbau gestellt werden.

  • Ab Pflegegrad 1 – von allen Pflegekassen unterstützt.
  • Bis zu 4.180 € je Maßnahme. Leben mehrere Anspruchsberechtigte im selben Haushalt, kann sich der Gesamtbetrag erhöhen.
  • Mehrere Einzelarbeiten zählen als eine Maßnahme, wenn sie zusammen geplant werden – ein Badumbau mit Dusche, Haltegriffen und rutschfestem Boden ist also ein Vorgang.
  • Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Das ist der häufigste Fehler: Wer zuerst umbaut und danach beantragt, bekommt oft nichts.

Bitte warten Sie mit dem Auftrag. Holen Sie Kostenvoranschläge ein, aber beauftragen Sie den Handwerker erst, wenn die Bewilligung vorliegt. Wir sagen Ihnen, wann der richtige Zeitpunkt ist.

4.180 € Zuschuss je Maßnahme ab Pflegegrad 1, über die Pflegekasse – abhängig von Bewilligung und Einzelfall

Auch für Mieter

Sie müssen nicht Eigentümer sein.

Auch in einer Mietwohnung sind Umbauten möglich. Nötig ist die Zustimmung der Vermieterin oder des Vermieters – und oft die Zusage, den Zustand bei Auszug wiederherzustellen.

Viele Vermieter stimmen zu, wenn die Maßnahme fachgerecht ausgeführt wird und die Wohnung dadurch aufgewertet wird. Wir unterstützen Sie bei der Anfrage.

Was gefördert werden kann

Neun Beispiele aus der Praxis.

Jede Wohnsituation ist anders. Diese Maßnahmen zeigen, was möglich ist – welche in Ihrem Fall sinnvoll sind, klären wir vor Ort.

Dusche statt Wanne

Der Klassiker: Die Badewanne weicht einer bodengleichen Dusche. Alternativ lässt sich eine Badewannentür einsetzen oder eine Sitzbadewanne einbauen.

Haltegriffe

An Dusche, Wanne, WC und im Flur. Kleine Maßnahme, große Wirkung – und die günstigste Möglichkeit, Stürze zu vermeiden.

WC-Anpassungen

Erhöhte Toiletten, Stützklappgriffe oder ein Dusch-WC erleichtern die selbstständige Nutzung erheblich.

Schwellenabbau

Türschwellen und Absätze verschwinden – wichtig für Rollator und Rollstuhl, aber auch zur Vermeidung von Stolperstellen.

Türverbreiterung

Damit Rollator oder Rollstuhl durchpassen. Betrifft meist Bad- und Schlafzimmertür.

Rampen und Geländer

Für den Hauseingang, die Terrasse oder eine Treppenstufe. Auch ein zweiter Handlauf im Treppenhaus zählt dazu.

Treppenlifte

Wenn das Schlafzimmer im Obergeschoss liegt. Wir beraten zu geraden und kurvigen Lösungen. Mehr zu Liften

Barrierefreie Küche

Unterfahrbare Arbeitsplatten, tiefer gesetzte Hängeschränke, gut erreichbare Auszüge statt tiefer Schränke.

Licht und Orientierung

Bewegungsmelder auf dem Weg zum Bad, kontrastreiche Markierungen an Stufen, bessere Beleuchtung im Flur.

So läuft der Antrag

Vier Schritte zum barrierefreien Zuhause.

Die Reihenfolge ist wichtig – vor allem, dass der Antrag vor dem ersten Hammerschlag gestellt wird.

  1. Kostenlose Beratung

    Wir sehen uns Ihre Wohnsituation an und besprechen, was wirklich gebraucht wird – unverbindlich und ohne Verkaufsdruck.

  2. Maßnahmen & Kostenvoranschlag

    Gemeinsam mit Fachbetrieben legen wir die Maßnahmen fest und holen einen Kostenvoranschlag ein. Beauftragt wird noch nichts.

  3. Antrag bei der Pflegekasse

    Wir stellen den Antrag, begründen die Notwendigkeit und übernehmen die Kommunikation mit der Kasse.

  4. Umsetzung

    Nach der Genehmigung führen geprüfte Fachbetriebe die Arbeiten aus. Wir bleiben Ansprechpartner, bis alles fertig ist.

Der häufigste Umbau

Vom Wannenbad zur bodengleichen Dusche.

Das Bad ist der Raum, in dem die meisten Stürze passieren. Deshalb ist der Badumbau die Maßnahme, nach der am häufigsten gefragt wird – und die mit dem größten Effekt auf die Selbstständigkeit.

  • Bodengleiche Dusche mit rutschfestem Boden und ausreichend Bewegungsfläche.
  • Badewannentür als kleinere Lösung, wenn die Wanne bleiben soll.
  • Sitzbadewanne als platzsparende Alternative in kleinen Bädern.
  • Haltegriffe und Duschsitz, damit man sich sicher hinsetzen und wieder aufstehen kann.
  • Abstimmung mit Fachbetrieben vor Ort, die wir kennen und regelmäßig beauftragen.

Praktische Hinweise

Drei Dinge, die vorher geklärt sein sollten

Wie lange dauert der Umbau? Ein Badumbau bedeutet in der Regel mehrere Tage ohne nutzbares Bad. Klären Sie vorher, wo Sie in dieser Zeit duschen können.


Reicht der Zuschuss? Bei einem kompletten Badumbau liegen die Kosten häufig über 4.180 €. Den Differenzbetrag tragen Sie selbst – wir sagen Ihnen vorher, womit zu rechnen ist.


Gibt es weitere Fördertöpfe? Je nach Vorhaben kommen zusätzlich KfW-Mittel oder regionale Programme infrage. Wir weisen Sie darauf hin, wenn das bei Ihnen naheliegt.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zum Umbau

Kann ich den Zuschuss mehrfach bekommen?

Ja, wenn sich die Pflegesituation wesentlich verändert hat und dadurch ein neuer Anpassungsbedarf entsteht. Ein Beispiel: Zuerst wurde das Bad umgebaut, Jahre später wird zusätzlich ein Treppenlift nötig. Ob die Kasse das als neue Maßnahme anerkennt, entscheidet sie im Einzelfall.

Was, wenn der Umbau teurer ist als 4.180 €?

Dann übernimmt die Pflegekasse maximal den Höchstbetrag, den Rest tragen Sie selbst. Bei höherem Einkommen kann ein Eigenanteil auch auf den bezuschussten Teil entfallen. Wir rechnen Ihnen vorab aus, womit Sie realistisch rechnen müssen.

Darf ich die Handwerker selbst aussuchen?

Ja. Sie sind nicht verpflichtet, einen bestimmten Betrieb zu beauftragen. Wir arbeiten mit Fachbetrieben zusammen, die wir kennen – wenn Sie einen eigenen Handwerker haben, ist das ebenso in Ordnung. Wichtig ist nur, dass der Kostenvoranschlag die geplanten Maßnahmen nachvollziehbar aufschlüsselt.

Wie lange dauert die Bewilligung?

Das entscheidet Ihre Pflegekasse. In der Regel liegt die Entscheidung innerhalb weniger Wochen vor. Wenn es dringend ist – etwa vor einer Entlassung aus dem Krankenhaus –, weisen wir im Antrag ausdrücklich darauf hin.

Kostenlos und unverbindlich

Lassen Sie uns über Ihre Situation sprechen.

Sie schildern uns kurz, worum es geht – wir sagen Ihnen ehrlich, welche Leistungen infrage kommen und was Ihre Pflegekasse davon übernehmen kann. Ohne Vertrag, ohne Verpflichtung.

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